Computer haben mich seit Kindheitstagen fasziniert. Den Mut, daraus mehr als ein Hobby zu machen, habe ich erst spät gefunden. Vielleicht macht genau das den Unterschied.
- 2019
Ich wollte gestalten
Mit klarem Vorsatz startete ich eine Ausbildung zum Mediengestalter in Erlangen. Mein Plan: UX und UI Design lernen, von Raster über Typografie bis Markenführung. Was ich nicht ahnte: zwischen den Layouts liefen längst Programmierfragen mit, denen ich nicht ewig würde ausweichen können.
- 2020
Corona und das kalte Wasser
Mitten in der Pandemie sollte ich plötzlich ein selbst entworfenes Projekt technisch umsetzen, ein WordPress-Template von Grund auf. HTML, CSS, JavaScript und vor allem PHP kamen auf einmal alle auf einmal. Es fühlte sich an wie Schwimmen mit Bleiwesten. Doch je tiefer ich grub, desto mehr verstand ich, dass mir die Logik dahinter Spaß machte. Aus Pflicht wurde Neugier.
- 2022
Neue Stadt, neuer Plan
Mit 25 und frisch ausgelernt war für mich klar, dass das nicht alles war. Ich verließ meine Heimatstadt Erlangen, zog nach Dresden und begann ein duales Studium der Medieninformatik. Erst hier traf der Spaß am Bauen auf die Theorie dahinter, und vieles, das vorher Bauchgefühl war, bekam einen Namen.
- 2025
Bachelor of Engineering
Drei Jahre später hielt ich den B. Eng. in der Hand. Seitdem bin ich bei Digitalwert in Dresden als Innovationsmanager für Künstliche Intelligenz und Software-Ingenieur unterwegs. Mein Auftrag: KI dort einbauen, wo sie Projekte messbar besser macht, und gleichzeitig solide Webanwendungen liefern, die auch ohne Buzzwords funktionieren.
- Heute
Zwei Perspektiven, ein Werkzeugkasten
Mein Werdegang führt vom Design über das Handwerk zur Software- und AI-Entwicklung. Diese beiden Perspektiven habe ich heute zusammen im Werkzeugkasten: Ich weiß, wie sich ein Produkt für den Menschen davor anfühlen soll, und kann es technisch sauber bauen. Genau in dieser Schnittstelle arbeite ich am liebsten.