Der Workflow nimmt Kontaktanfragen von digitalwert.de entgegen und filtert Spam in mehreren deterministischen Stufen heraus, bevor eine echte Anfrage an Postfach und Slack-Channel ausgeliefert wird. Er ersetzt einen klassischen Form-Microservice, ohne dafür ein Sprachmodell vorzuschalten.
Das Kontaktformular stand unter dauerhaftem Spam-Druck. Ein einzelnes Honeypot-Feld reicht nicht mehr aus, eine LLM-gestützte Klassifizierung würde laufende Kosten, zusätzliche Latenz und unnötigen Energieverbrauch erzeugen. Stattdessen kombiniert die Pipeline mehrere harte Regeln, die schnell, nachvollziehbar und DSGVO-konform sind.
Das Formular ist in Framer eingebunden. Beim form=submit-Event ruft Framer einen Webhook auf der n8n-Instanz auf und übergibt die strukturierten Formulardaten.
Der Webhook antwortet mit 200 für erfolgreich verarbeitete Anfragen und mit 400, sobald eine der Sicherheitsstufen anschlägt. Framer entscheidet anhand des Status, welche Rückmeldung der Nutzer im Formular sieht.
Die Filterung läuft vollständig deterministisch. Kein Sprachmodell, keine externe Klassifizierungs-API, keine personenbezogenen Daten, die zu Trainingszwecken irgendwo landen. Das hält die Lösung kostengünstig, energiearm und DSGVO-konform und macht jede Entscheidung im n8n-Log nachvollziehbar.
Brevo, Slack oder die n8n-Instanz selbst können ausfallen. Jeder Versand-Schritt bleibt einzeln beobachtbar und nachvollziehbar. Werden Bots schlauer und umgehen die heuristischen Prüfungen, lassen sich die Regelsätze an einer Stelle nachschärfen, ohne das Frontend anzufassen.